Schauspieler, die das französische Kino geprägt haben, haben sich oft außerhalb der Sets niedergelassen, in Häusern und Anwesen, wo sie vor Blicken geschützt leben konnten. Manche dieser Häuser sind zu Erinnerungsorten geworden, andere bleiben private Zufluchten, doch alle erzählen von einer Zeit und einer Karriere. Sie können das Haus von Brigitte Bardot in Saint-Tropez entdecken, das normannische Schloss von Louis de Funès, wo er seine Rosen pflegte, oder die ländlichen Anwesen, die Alain Delon bewohnt hat. Jeder Ort bewahrt etwas von der Persönlichkeit desjenigen, der dort gelebt hat: einen gepflegten Garten, eine besondere Architektur, eine sorgfältig gewählte Aussicht. Einige Residenzen kann man heute wie Museen besichtigen, andere erkennt man nur von der Straße aus. Es sind Orte, die daran erinnern, dass hinter dem Bild eines Stars ein Alltag, persönliche Vorlieben und der Wunsch nach Ruhe standen. Ein Abstecher zu diesen Orten erlaubt eine andere Sicht auf das vertraute Gesicht des französischen Kinos.
Das Haus in Saint-Rémy-lès-Chevreuse war das Zuhause von Raymond Devos, dem Komiker und Schauspieler, der das französische Kino und Theater geprägt hat. Heute funktioniert dieses Haus als Museum und zeigt das Leben und Werk dieses Künstlers. Besucher können hier sehen, wie Devos lebte und arbeitete, welche Gegenstände ihm wichtig waren, und mehr über seine Karriere erfahren. Das Museum bewahrt Erinnerungen an einen der großen Humoristen des französischen Kinos.
Das Schloss von Clermont war der Rückzugsort des Schauspielers und Regisseurs Louis de Funès. Hier, im Loire-Atlantique, konnte er sich vom Trubel der Filmwelt abwenden und sein Leben nach seinen Vorstellungen gestalten. Das Schloss spiegelt die Persönlichkeit eines Mannes wider, der hinter der Leinwand gerne in Ruhe lebte und seine Zeit mit privaten Leidenschaften verbrachte.
Die Villa Michel Simon in La Ciotat war das Zuhause des französischen Schauspielers Michel Simon. Wie viele seiner Zeitgenossen zog sich der talentierte Darsteller von den Drehplätzen zurück in diese private Residenz an der Mittelmeerküste. Die Villa ist ein Zeugnis für sein Leben außerhalb der Kamera und zeigt, wie dieser bedeutende Künstler des französischen Films seine freie Zeit verbrachte. Besucher können von außen die Architektur und die Lage dieses Hauses erkennen, das einen Teil der Filmgeschichte Frankreichs bewahrt.
Das Haus von Tancrou war der Wohnort des Schauspielers Alain Delon und der Schauspielerin Romy Schneider. Diese Residenz in der Normandie spiegelt einen Moment in ihren Leben wider, als beide zu den großen Namen des französischen Kinos gehörten. Das Anwesen zeigt, wie diese Künstler fernab der Filmsets lebten und welche Orte sie für ihre Rückzüge wählten. Es ist ein Beispiel für die privaten Welten hinter dem Glanz der Leinwand.
La Madrague ist die Küstenvilla in Saint-Tropez, in der die Schauspielerin Brigitte Bardot viele Jahre ihres Lebens verbracht hat. Das Haus liegt direkt am Meer und spiegelt den Lebensstil wider, den Bardot sich selbst geschaffen hat - einen Ort des Rückzugs vom Trubel der Filmwelt. Die Villa zeigt durch ihre Architektur und Lage, wie die berühmte Schauspielerin ihren privaten Raum gestaltet hat. Heute ist La Madrague ein Zeugnis einer Epoche des französischen Films und der persönlichen Entscheidungen, die Bardot traf, um ein Leben außerhalb der Öffentlichkeit zu führen.
Das Anwesen von Anne und Gérard Philipe in Cergy war einst Zuflucht dieser bekannten Schauspieler des französischen Kinos. Heute öffnet sich dieser Ort als Park und Garten für die Öffentlichkeit. Der Grund wurde in einen Ort der Erinnerung umgewandelt, wo man die private Seite dieser Künstler entdecken kann. Die Bäume und Wege erzählen von einem Leben jenseits der Filmbretter, von einem Rückzugsort, den sie mit Sorgfalt gestaltet haben.
Das Château Bel Évêque in Gruissan war die Residenz des französischen Schauspielers Pierre Richard. Das Schloss liegt in der Region Aude und spiegelt den persönlichen Stil des Schauspielers wider, der sich von der Filmwelt zurückzog, um in dieser Immobilie zu leben. Wie viele Häuser von Filmstars erzählt dieses Château eine Geschichte vom alltäglichen Leben hinter der Kamera und von den privaten Interessen eines bekannten Künstlers.
Der Jean-Marais-Raum in Vallauris bewahrt die Erinnerung an einen vielseitigen Künstler, der sich als Schauspieler, Bildhauer und Maler einen Namen gemacht hat. Dieser Ort dokumentiert sein Leben und Schaffen jenseits der Filmbretter, wo er sich der bildenden Kunst widmete. Die Räume zeigen persönliche Gegenstände, Werke und Fotos, die seinen künstlerischen Weg nachzeichnen. Vallauris war für ihn mehr als ein Wohnort - es war ein Zufluchtsort, an dem er seine Leidenschaft für Keramik und Skulptur ausleben konnte.
Das Musée Jean Gabin liegt in Mériel, dem Dorf, in dem der Schauspieler Jean Gabin aufwuchs. Dieses Museum bewahrt Erinnerungen an sein Leben und seine Karriere auf. Die Sammlung zeigt persönliche Gegenstände, Fotografien und Dokumente aus verschiedenen Zeiten seines Lebens. Besucher erhalten einen Einblick in die Welt des französischen Kinos durch die Geschichte eines seiner großen Darsteller. Der Ort verbindet die private Geschichte des Schauspielers mit seinem öffentlichen Vermächtnis.
Das Haus von Jour de Fête ist eng mit dem Leben des Filmemachers Jacques Tati verbunden. Dieses Gebäude steht für die private Seite eines Künstlers, der sich Zeit nahm, um dem Trubel der Filmproduktion zu entgehen. In diesem Haus fand Tati Ruhe und Raum für seine Gedanken, fernab von den Dreharbeiten. Das Haus zeigt, wie wichtig ihm ein ruhiger Rückzugsort war, wo er sich seiner Familie widmen und neue Ideen entwickeln konnte. Es ist ein Ort, der die persönliche Geschichte eines großen Filmemachen erzählt, jenseits seiner bekannten Werke.
Dieses Ferienhaus in Ramatuelle war der Rückzugsort der Familie von Gérard Philipe, einem der großen Stars des französischen Kinos. Der Schauspieler nutzte diesen Ort, um sich von der Arbeit in Filmen auszuruhen und Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Das Haus liegt in der Provence, in einer Region, die für ihre Landschaften und ihren mediterranen Charakter bekannt ist. Es zeigt, wie sich bekannte Schauspieler private Orte schufen, wo sie dem öffentlichen Leben entkonnten und ein normales familiäres Leben führen konnten.
Das Wohnhaus von Jacques Prévert in Omonville-la-Petite war der Rückzugsort eines der wichtigsten französischen Dichter und Filmemacher des 20. Jahrhunderts. Prévert verbrachte dort seinen Ruhestand und schuf in dieser ländlichen Umgebung der Normandie weiterhin Gedichte und Skizzen. Das Haus zeigt, wie dieser Künstler lebte, weit entfernt vom Trubel von Paris, in einer einfachen und inspirierenden Umgebung.
Das Château de la Buzine in Marseille war der Wohnort des Schriftstellers und Filmemachers Marcel Pagnol. In diesem Schloss fand er Zuflucht vom Trubel der Filmproduktion und konnte sich seinen literarischen und kreativen Arbeiten widmen. Das Gebäude spiegelt die Persönlichkeit eines Mannes wider, der das südfranzösische Leben in seinen Werken festgehalten hat. Heute können Besucher diesen Ort erkunden und nachvollziehen, wie Pagnol hier lebte und arbeitete.
Das Musée Raimu in Marignane war die private Residenz des berühmten französischen Schauspielers Raimu. Die Maison Monchablon wurde nach seinem Leben umgestaltet und bewahrt heute Erinnerungsstücke an seine Karriere und seinen Alltag. Das Museum zeigt persönliche Gegenstände, Fotos und Dokumente aus verschiedenen Phasen seines Lebens als Schauspieler. Besucher können die Räume sehen, in denen dieser Künstler lebte, und verstehen, wie er seinen Raum gestaltete. Das Haus bietet einen Einblick in die persönliche Welt hinter der öffentlichen Figur.
Das Domaine de Monthyon war die Residenz des französischen Schauspielers Jean-Claude Brialy. Dieses Anwesen in der Seine-et-Marne spiegelt das Leben eines Künstlers wider, der sich von der Pariser Kunstszene zurückzog. Wie viele seiner Zeitgenossen suchte Brialy einen Ort der Ruhe fernab der Filmsets. Das Domaine zeigt, wie die großen Namen des französischen Kinos ihre privaten Räume gestalteten und welche Orte ihnen Zuflucht boten.
Das Haus war lange Zeit die private Residenz von Jean Carmet, dem französischen Schauspieler, der sich in Bourgueil niederließ. Heute erinnert dieses Gebäude an einen Mann, der sich aus dem Rampenlicht zurückzog und ein ruhiges Leben suchte. Die Maison des Vins de Bourgueil zeigt, wie französische Künstler ihre Karriere mit einem Zuhause vereinbarten, das ihnen Ruhe und Kontinuität bot. Besucher können hier nachvollziehen, wie ein bekanntes Gesicht des Kinos seinen Alltag gestaltete.
Dieser Ort auf der Insel Belle-Île-en-Mer war das Zuhause von Sarah Bernhardt, der großen französischen Schauspielerin. Sie lebte hier in einem Refugium, das sie sich selbst geschaffen hatte, weit weg von den Theaterbühnen. Der Ort bewahrt die Erinnerung an ihr Leben abseits der Öffentlichkeit auf. Man kann die Räume erkunden, in denen sie ihre Zeit verbrachte, und ein Gefühl dafür bekommen, wie diese legendäre Künstlerin ihre Tage verbracht hat. Die Pointe des Poulains zeigt, dass selbst die größten Stars einen Ort brauchten, um sich zurückzuziehen und zu atmen.
Maison Gainsbourg war das Pariser Zuhause des Musikers und Komponisten Serge Gainsbourg. Dieses Haus in der 7. Arrondissement bewahrt die Spuren eines der einflussreichsten künstlerischen Schöpfer Frankreichs. Die Räume erzählen von seinem schöpferischen Prozess, seinen persönlichen Sammlungen und seinem Leben zwischen Musik und visueller Kunst. Das Haus wird heute als Museum zugänglich und ermöglicht es den Besuchern, den Künstler jenseits seiner öffentlichen Persönlichkeit zu entdecken und die Häuslichkeit eines Genies zu erkunden.
Das Wohnhaus von Jean Cocteau in Milly-la-Forêt wurde in ein Museum umgewandelt, das dem vielseitigen Künstler gewidmet ist. Cocteau, der als Dichter, Filmemacher, Maler und Designer tätig war, verbrachte hier Zeit, um sich von der Pariser Kunstszene zurückzuziehen. Das Haus bewahrt Spuren seines kreativen Lebens und zeigt persönliche Gegenstände, Kunstwerke und Dokumente aus verschiedenen Phasen seines Schaffens. Die Räume vermitteln einen Eindruck davon, wie dieser außergewöhnliche Künstler lebte und arbeitete.
Das Schloss der Milandes war die Residenz von Joséphine Baker, der legendären Tänzerin und Sängerin. Sie kaufte das Anwesen 1947 und machte es zu ihrem Zuhause und Treffpunkt für Künstler. Das Schloss spiegelt ihre Leidenschaft für Schönheit und ihre Vision wider. Heute können Besucher das Gebäude und die Gärten erkunden und mehr über Bakers Leben und ihre Karriere erfahren.
Das Haus Jean Vilar war die Residenz des Gründers des Festivals von Avignon. Jean Vilar prägte das französische Theater durch seine innovative Arbeit und seinen Ansatz, Theater für alle zugänglich zu machen. In diesem Haus lebte er während seiner Zeit als Leiter des Festivals. Das Gebäude spiegelt das Leben eines Mannes wider, der das Theater liebte und es aus den großen Theatern in die Straßen und zu den Menschen brachte. Die Räume erzählen von seiner Leidenschaft für die Kunst und von der täglichen Arbeit hinter den Kulissen eines der wichtigsten Theaterfestivals Europas.
Dieses Mühlenhaus in Dannemois war der Wohnort des Sängers und Musikers Claude François. Das Gebäude steht für das Leben eines Stars außerhalb der Scheinwerfer, ein Rückzugsort fernab der öffentlichen Aufmerksamkeit. Hier konnte der Künstler ein privates Leben führen, abseits seiner Karriere in der Musik und im Fernsehen. Die Mühle zeigt, wie sich eine bekannte Persönlichkeit einen persönlichen Raum zum Wohnen wählte.
Das Haus von Bourvil in Montainville war der Rückzugsort eines der beliebtesten Schauspieler und Sänger des französischen Kinos. Bourvil zog sich hierher zurück, um dem Trubel der Filmproduktion zu entkommen und ein Leben abseits der Kameras zu führen. Die Residenz spiegelt die Persönlichkeit dieses Künstlers wider, der in Filmen wie "La Traversée de Paris" glänzte. Sie steht als Zeugnis einer Epoche, in der französische Stars private Rückzugsorte suchten, um ihre Familie und ihre persönlichen Interessen zu pflegen.
Das Haus von Juliette Gréco in Verderonne war das Zuhause der Sängerin und Schauspielerin, die das französische Kino und die Musik des 20. Jahrhunderts geprägt hat. Wie viele ihrer Zeitgenossen zog sich Gréco in diese ländliche Gegend zurück, um dem Leben in der Öffentlichkeit zu entgehen. Das Haus spiegelt ihre Persönlichkeit wider und zeigt, wie die Künstler hinter der Bühne lebten. Es ist ein Ort, der an eine Künstlerin erinnert, deren Stimme und Präsenz Generationen von Zuschauern berührten. Diese Demeure trägt das Erbe einer Künstlerin, die sich selbst treu blieb.