Fittja mosque, Moschee in Fittja, Schweden.
Die Fittja-Moschee ist eine islamische Gebetsstätte im Stockholmer Vorort Fittja, in der Gemeinde Botkyrka, mit einem hohen Minarett, das die Umgebung überragt. Im Inneren verfügt das Gebäude über einen großen Hauptgebetsraum und eine erhöhte Empore, die ausschließlich für Frauen vorgesehen ist.
Die Moschee wurde von der Islamischen Kulturvereinigung in Botkyrka initiiert und im Jahr 2007 fertiggestellt, um der gewachsenen muslimischen Gemeinschaft der Region einen festen Ort zu geben. Ihr Bau war Teil einer breiteren Entwicklung religiöser Einrichtungen für Muslime im Großraum Stockholm in den 2000er Jahren.
Die Fittja-Moschee ist eng mit der türkischen Gemeinschaft im Stadtteil Fittja verbunden und gilt als Treffpunkt für Gebet, religiösen Unterricht und gemeinschaftliche Zusammenkünfte. Wer das Gebäude betritt, bemerkt die handbemalten Kacheln und die Holzvertäfelung, die dem Innenraum eine warme, gepflegte Wirkung verleihen.
Besucher sollten beachten, dass Männer und Frauen getrennte Gebetsbereiche nutzen und dass das Tragen angemessener Kleidung, einschließlich einer Kopfbedeckung für Frauen, erwartet wird. Es empfiehlt sich, vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten zu prüfen, da diese je nach Gebetszeiten variieren können.
Im Jahr 2013 führte der Imam der Fittja-Moschee als erster in Schweden einen behördlich genehmigten Gebetsruf durch, der über externe Lautsprecher am Minarett übertragen wurde. Dieses Ereignis löste in ganz Schweden eine breite öffentliche Debatte aus und machte die Moschee zu einem bekannten Bezugspunkt in der Geschichte des Islam in Skandinavien.
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