Stora Sundby Castle, Schloss in der Gemeinde Eskilstuna, Schweden
Stora Sundby ist ein Schloss, dessen heutige Silhouette aus dem Umbau von 1831–1848 durch Graf Carl De Geer stammt, entworfen vom schottischen Architekten Peter Frederick Robinson und ausgeführt von Abraham Nyström. Seine vier großen Türme, zwölf kleinen Türme, 52 Räume und 365 Fenster sind wie ein Kalender angeordnet. Im Inneren hat der Rittersaal einen schwarz-weiß bemalten Dielenboden, eine als barockes Stuckwerk bemalte Decke mit dem Wappen Axel Sparres und sieben Leuchter, die mit Elch- und Hirschköpfen und echten Geweihkronen geschnitzt sind.
Ein befestigter Hof mit einem Steinturm bestand hier bereits 1364; seine Ruine liegt etwa 300 Meter nördlich des heutigen Gebäudes. Lars Siggesson Sparre ließ das erste Schloss errichten, das 1584 mit drei Türmen fertiggestellt wurde, und sein Sohn Erik Larsson Sparre fügte zwei Ecktürme und einen Treppenturm hinzu. Axel Sparre ließ es um 1660–1670 von Nicodemus Tessin dem Älteren modernisieren, und Erik Sparre fügte Anfang des 18. Jahrhunderts den vierten Turm hinzu. Graf Carl De Geer ließ es von 1831 bis 1848 im normannischen Stil umbauen.
Die Silhouette des Schlosses bildet einen Kalender ab: vier große Türme für die Jahreszeiten, zwölf kleine Türme für die Monate, 52 Räume für die Wochen und 365 Fenster für die Tage. Die Decke des Rittersaals zeigt das Wappen Axel Sparres, und sieben Leuchter aus geschnitzten Elch- und Hirschköpfen mit echten Geweihen hängen über dem bemalten Schachbrettboden.
Das Schloss ist eine Privatresidenz der Familie Klingspor, die es seit 1888 besitzt, und kein regulär geöffnetes Museum. Schloss und rund zehn Gebäude wurden im September 1983 als privates Baudenkmal ausgewiesen. Das Gut liegt am Hjälmaren bei Alberga in der Gemeinde Öja, etwa 300 Meter südlich des alten Burgfelsens, wo 1960 Mauerreste eines grausteinernen Turms aus dem 13. Jahrhundert freigelegt wurden.
Von der Decke des Rittersaals hängen sieben aus Holz geschnitzte Leuchter mit Elch- und Hirschköpfen und echten Geweihkronen, eine in Schweden heute sehr seltene Art. Der schwarz-weiß bemalte Dielenboden täuscht Marmor vor, und die Deckenmalerei zeigt das Wappen Axel Sparres.
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