Al-Hawl refugee camp, Flüchtlingslager im Gouvernement Al-Hasakah, Syrien.
Al-Hawl ist ein Lager für vertriebene Personen im Gouvernement Al-Hasakah in der Nähe der syrisch-irakischen Grenze. Es erstreckt sich über mehrere Abschnitte und beherbergt Zehntausende Menschen unter der Überwachung humanitärer Organisationen.
Der Ursprung des Lagers reicht auf 1991 während des Golfkriegs zurück, wurde aber später 2003 für irakische Flüchtlinge wiedereröffnet. Ein großer Ausbau erfolgte nach 2018, als der Konflikt in Syrien viele Menschen zur Flucht zwang.
Die verschiedenen Wohnbereiche im Lager spiegeln die Zusammensetzung der Bewohner wider und bieten Raum für Schulunterricht sowie Zusammenkünfte. Besucher können sehen, wie Menschen des Alltags nachgehen und ihre Gemeinschaften innerhalb dieser strukturierten Zonen organisieren.
Der Ort hat Krankenstationen, Wasserverteilungspunkte und Lebensmittelausgabestellen, doch die Ressourcen sind begrenzt. Besucher sollten mit einfachen Bedingungen rechnen und sich vorher über die aktuelle Sicherheitssituation informieren.
Die Bevölkerung des Lagers wuchs zwischen 2019 und 2021 von etwa 10.000 auf etwa 60.000 Menschen und machte es zu einem der größten Verdrängungszentren in Syrien. Dieser rapide Anstieg zeigt die immense Auswirkung von Konflikten auf die Zivilbevölkerung in der Region.
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