Phuket, Verwaltungsprovinz im Süden Thailands.
Die Provinz erstreckt sich entlang der Westküste Südthailands und umfasst eine Hauptinsel sowie mehrere kleinere Inseln, die sich ins Andamanenmeer erstrecken. Die Küstenlinie wechselt zwischen Sandstränden, Felsvorsprüngen und bewaldeten Hügeln, während das Innere von tropischer Vegetation und niedrigen Bergen durchzogen wird.
Der Zinnbergbau brachte ab dem 16. Jahrhundert Händler aus China und Europa hierher und prägte die wirtschaftliche Entwicklung der Provinz für Jahrhunderte. Im Jahr 1785 verteidigten zwei Witwen die Insel erfolgreich gegen eine burmesische Invasion und wurden später für ihre Führungsrolle geehrt.
Der Name Phuket leitet sich vom malaiischen Wort für Hügel ab und spiegelt die bergige Landschaft wider, die noch heute das Innere der Insel prägt. Chinesische Schreine und portugiesische Kolonialarchitektur stehen nebeneinander und erinnern an die verschiedenen Gruppen, die hier über Jahrhunderte Handel trieben und sich niederließen.
Die drei Distrikte Thalang im Norden, Kathu im Westen und Muang im Süden verwalten unterschiedliche Teile der Insel, wobei jeder sein eigenes Verwaltungszentrum hat. Besucher finden öffentliche Dienstleistungen und Informationen in den Bezirksbüros, die über die ganze Provinz verteilt sind.
Als einzige Inselprovinz Thailands bildet sie eine administrative Einheit, die vollständig vom Meer umgeben ist. Trotz ihrer geringen Größe gehört sie zu den wohlhabendsten Regionen des Landes aufgrund der Kombination aus Tourismus und historischem Zinnbergbau.
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