Ranong, Verwaltungsprovinz an der Andamanensee-Küste, Thailand.
Ranong liegt an der westlichen Küste Thailands und gehört zu den kleinsten Verwaltungseinheiten des Landes, wobei es sich über bewaldete Berghänge und Küstenstreifen am Andamanischen Meer erstreckt. Das Gebiet umfasst fünf Bezirke mit mehreren vorgelagerten Inseln, kleinen Fischerdörfern und heißen Quellen, die aus vulkanischem Gestein entspringen.
Das Gebiet wurde im späten neunzehnten Jahrhundert offiziell als Verwaltungsprovinz eingerichtet, nachdem die Region zuvor für ihre Zinnvorkommen bekannt gewesen war. Die Grenze zu Myanmar verlief schon damals entlang des Flusses und trennte beide Länder bis heute.
Die Menschen hier sprechen oft sowohl Thai als auch Birmanisch, und viele Familien pflegen traditionelle Fischfangtechniken, die seit Generationen weitergegeben werden. Die lokalen Märkte zeigen diese Mischung der Kulturen in den angebotenen Speisen und Gewürzen, die man sonst selten in Thailand findet.
Reisende kommen mit dem Flugzeug oder über die Straße an, wobei die Verbindungen zu den Inseln per Fähre vom Festland aus erfolgen. Die meisten Unterkünfte und Einrichtungen befinden sich in der Hauptstadt, während die umliegenden Bezirke ruhiger und weniger erschlossen sind.
Die Region erhält während acht Monaten des Jahres Niederschläge und gehört damit zu den regenreichsten Gebieten Thailands. Dieser konstante Regen formt die dichten Wälder und speist die zahlreichen Wasserläufe, die das Land durchziehen.
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