St. Elias Church, Orthodoxe Ostkirche in Tschernobyl, Ukraine.
St. Elias ist ein Kirchengebäude aus rotem Backstein mit charakteristischen Zwiebeldächern und ornamentalen Details, das sich am östlichen Rand Tschernobels erhebt. Das Bauwerk hat eine rechteckige Grundform und wird durch seine markanten grünen Kuppeln geprägt.
Das Gebäude wurde 1877 erbaut und durchlebte danach Kriegszeiten und politische Umwälzungen in der Region. Nach dem Unfall von 1986 wurde es geschlossen, öffnete aber später wieder seine Türen für die lokale Gemeinde.
Die Kirche spielt für Besucher eine Rolle als Ort der spirituellen Reflexion über die Katastrophe von 1986. Sie zeigt durch ihre Ikonografie und ihre Präsenz, wie das religiöse Leben in dieser Zone weitergegangen ist.
Der Zugang zur Kirche erfolgt normalerweise im Rahmen von geführten Touren durch die Sperrzone und ist für Besucher mit angemessener Vorbereitung möglich. Man sollte sich informieren, dass nur Teile des Areals zu bestimmten Zeiten erreichbar sind.
Das Gebäude bleibt das einzige funktionierende Gotteshaus in der Sperrzone und wird gelegentlich immer noch zu Gottesdiensten genutzt. Diese Tatsache macht es zu einem seltenen Zeugnis religiösen Lebens in einem sonst verlassenen Gebiet.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.