Republic of Indian Stream, Historischer nicht anerkannter Staat im nördlichen New Hampshire, Vereinigte Staaten.
Die Republik Indian Stream war ein kleines, unabhängiges Gebiet im Norden New Hampshires entlang der kanadischen Grenze, das etwa 200.000 Acres umfasste. Das Territorium lag in der Nähe der Quellen des Connecticut River und wurde von einer Siedlergemeinde bewohnt, die ihre eigene Regierung bildete.
Zwischen 1832 und 1835 gründeten Siedler im Gebiet Indian Stream eine eigene Republik mit Verfassung und Gerichtsbarkeit, weil unklar war, ob die Region zu den USA oder Kanada gehörte. Der territoriale Streit wurde 1842 durch den Webster-Ashburton-Vertrag beigelegt, der das Gebiet formell den Vereinigten Staaten zuordnete.
Die Bewohner dieser Region entwickelten während ihrer kurzen Unabhängigkeit ein starkes Gemeinschaftsgefühl und Selbstbestimmungswillen. Sie schufen lokale Institutionen und Regierungsstrukturen, die zeigen, wie Siedler in abgelegenen Gebieten ihre eigenen Gesellschaften organisierten.
Heute erinnert ein historisches Denkmal an die ehemalige Republik und befindet sich an der Kreuzung der Route 3 und der Back Lake Road im heutigen Pittsburg. Der Ort ist leicht erreichbar und bietet die Möglichkeit, mehr über diese ungewöhnliche Episode der amerikanischen Geschichte zu erfahren.
Der Ort war die Heimat einer kuriosen Episode, in der wenige hundert Siedler eine Art Pufferzone zwischen zwei Großmächten bildeten. Dieses winzige Experiment in Unabhängigkeit ist heute weitgehend vergessen und wird kaum außerhalb der lokalen Geschichte erwähnt.
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