Chapel of Marie la Misérable, Kirchengebäude in Belgien
Die Kapelle der heiligen Marie la Misérable ist ein kleines Gotteshaus in gotischem Stil, das sich in Woluwe-Saint-Lambert in Brüssel befindet. Das Gebäude wird von spitzbogigen Fenstern und kunstvollen Steinarbeiten geprägt, die für die gotische Architektur charakteristisch sind.
Die Kapelle wurde im 14. Jahrhundert erbaut und ist an die Legende einer armen Frau gebunden, die fälschlicherweise beschuldigt und hingerichtet wurde. Seit ihrer Entstehung hat sie als Gedächtnisstätte für diese Geschichte des Unrechts und der Gnade Bestand.
Die Kapelle ist eng mit der Legende der heiligen Marie verbunden, einer Frau aus dem 14. Jahrhundert, deren Geschichte von Ungerechtigkeit und Gnade die lokale Gemeinschaft über Jahrhunderte hinweg geprägt hat. Der Name "Misérable" spiegelt ihre Lage wider und macht sie zu einem Ort, an dem Besucher noch heute die emotionale Kraft dieser alten Geschichte spüren können.
Die Kapelle ist täglich von früh morgens bis abends geöffnet und bietet Besuchern einen leicht erreichbaren Ort zur Andacht und Ruhe. Sie befindet sich in der Nähe der U-Bahn-Station Vandervelde und ist von anderen historischen Stätten Brüssels leicht zu erreichen.
Im Inneren der Kapelle befindet sich ein Triptychon aus dem frühen 17. Jahrhundert, das vermutlich von David Teniers dem Älteren gemalt wurde und Szenen aus Maries Leben darstellt. Zusätzlich steht dort noch eine hölzerne Truhe von 1473, die fast 550 Jahre alt ist und die bemerkenswerte Dauerhaftigkeit des Ortes unterstreicht.
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