Mandre, Küstensiedlung in der Gespanschaft Zadar, Kroatien
Mandre ist eine Siedlung auf der Insel Pag, die sich an der Adriaküste mit engen Gassen und Häusern aus Stein ausbreitet. Die Häuser folgen dem Gelände bis zum Wasser hinab, wodurch eine kompakte und zusammenhängende Struktur entsteht.
Der Ort entstand aus der Notwendigkeit heraus, die reichen Fischgründe der Adria zu nutzen, was zur Gründung einer Gemeinde von Fischerfamilien führte. Diese frühe Siedlung prägt bis heute die Ausrichtung und den Charakter des Ortes.
Die Einwohner sind stolz auf ihre Verbindung zum Meer und nutzen öffentliche Plätze, um ihre Fischfänge auszutauschen und Gemeinschaftsspeisen zu teilen. Diese Bräuche beeinflussen den Rhythmus des alltäglichen Lebens und prägen das Aussehen der Wasserkante.
Man erreicht Mandre über die Küstenstraße von Zadar, und die Anreise ist zu Fuß oder mit dem Auto möglich. Während der wärmeren Monate gibt es regelmäßige Verbindungen zur Insel, wodurch der Ort leicht zugänglich bleibt.
Das Dorf besitzt handwerklich gebaute Steinmolen, die von Fischerfamilien über Generationen hinweg errichtet wurden und heute noch als Anlegeplätze dienen. Diese persönlich geschaffenen Bauwerke zeigen die stille Geschichte von Familien, die ihre Liegeplätze Stein für Stein erbaut haben.
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