Eastern Canada, Geografische Region in Kanada
Eastern Canada ist eine große geografische Einheit, die sich vom westlichen Ufer der Großen Seen bis zu den Küsten und Inseln des Atlantischen Ozeans erstreckt und dabei sechs Provinzen umfasst. Das Gebiet reicht von den Prärielandschaften Ontarios über den Sankt-Lorenz-Strom bis zu den Klippen und Buchten der maritimen Provinzen.
Französische Siedler gründeten ab Anfang des siebzehnten Jahrhunderts Posten entlang des Sankt-Lorenz-Stroms, gefolgt von britischer Übernahme nach 1763. Die Konföderation von 1867 verband die ursprünglichen vier Provinzen zu einer Nation, weitere Gebiete traten später bei.
Die Ostprovinzen folgen zwei Rechtssystemen: Québec nutzt französisches Zivilrecht für private Angelegenheiten, während die anderen Provinzen auf Common Law basieren. Diese Teilung spiegelt sich in Alltagsszenen wie zweisprachigen Ortsschildern und unterschiedlichen Geschäftszeiten wider.
Überlandstrecken durch das Gebiet sind weitläufig, wodurch Autoreisen zwischen den Provinzen oft einen ganzen Tag oder mehr beanspruchen. Inlandsflüge reduzieren die Reisezeit erheblich und verbinden alle wichtigen Städte miteinander.
Die östlichen Provinzen bewahren weiterhin Ortsnamen aus indigenen Sprachen wie Miꞌkmaq und Inuktitut, die auf Karten und Straßenschildern erscheinen. Diese Namen benennen oft Flüsse, Seen und Gebirgspässe nach ihren geographischen Merkmalen.
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