Former Lamaque Mine, Goldmine und Kulturerbestätte in Val-d'Or, Kanada
Das Gelände der früheren Lamaque-Mine ist eine ehemalige Goldabbauanlage mit Schachtanlagen und Betriebsgebäuden, ergänzt durch Wohnquartiere, die die gesamte Bergbausiedlung darstellen. Das Areal bewahrt die verschiedenen Strukturen, die nötig waren, um diese Förderanlage zu betreiben und ihre Arbeiter zu beherbergen.
Die Mine wurde in den 1930er Jahren während der Wirtschaftskrise eröffnet und entwickelte sich zu einer der wichtigsten Goldgewinnungsanlagen Quebecs. Sie spielte eine bedeutsame Rolle in der Industrieentwicklung der Region bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, als der Betrieb auslief.
Die Siedlung rund um die Mine zeigt deutlich die Klassengrenzen zwischen den größeren Häusern der Verwaltung und den einfacheren Unterkünften der Arbeiter. Diese räumliche Trennung spiegelt die hierarchischen Verhältnisse wider, die den Bergbaubetrieb geprägt haben.
Der Besuch ist am besten tagsüber möglich, wenn die Sichtbarkeit und Sicherheit auf dem gesamten Gelände optimal sind. Eine bequeme Erreichbarkeit besteht über die nahe gelegene Provinzstraße 117, und das Erkunden der verschiedenen Zonen erfordert Wege über unebenes Gelände.
Die unterirdischen Gänge enthalten mehrere Adern aus einer Mischung von Quarz, Turmalin und Karbonatgestein, die besonders reichhaltig an Gold sind. Diese geologische Konstellation machte die Mine für Goldsucher damals attraktiv und trägt heute zum wissenschaftlichen Interesse für die Region bei.
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