Barrage de Moiry, Bogenstaumauer im Val d'Anniviers, Schweiz.
Der Moiry-Staudamm ist ein Bogenstaudamm in den Schweizer Alpen im Kanton Wallis, der sich 148 Meter hoch erhebt. Das Bauwerk staut Wasser aus Gebirgsbächen und Gletscherschmelze auf und bildet einen großen Stausee in einem engen Gebirgstal.
Der Damm wurde zwischen 1954 und 1958 erbaut und war Teil des schweizer Programms zur Entwicklung der Wasserkraft. Die Fertigstellung dieses Betonbauwerks ermöglichte die Nutzung des Wassers für die Stromerzeugung in der Region.
Die Staumauer steht für das Engagement der Schweiz in der Wasserkrafterzeugung und zeigt den nationalen Ansatz zur Energieunabhängigkeit.
Besucher können die Staudamm-Anlage über einen Wanderweg erreichen, der in den Sommermonaten leicht zugänglich ist. Parkplätze stehen in der Nähe zur Verfügung, wobei die alpale Höhenlage beachtet werden sollte.
Das Bauwerk nutzt die natürliche Festigkeit des Felsentalgrunds, auf dem es ruht, und benötigt dadurch weniger Material als traditionelle Sperrmauerungen. Diese bauliche Eleganz macht den Damm zu einem Beispiel effizienter Ingenieurleistung in schwierigem alpinen Gelände.
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