Gonggar Dzong, Buddhistisches Kloster in der Gonggar Region, Tibet
Das Gonggar Dzong ist ein buddhistisches Kloster, das auf 4.076 Metern Höhe nahe der Vereinigung von Tsangpo und Kyichu Flüssen liegt und die umliegenden Gebiete überblickt. Das Gebäude besteht aus drei Stockwerken mit Schreinen, Mönchsquartieren, einer Versammlungshalle und enthält buddhistische Statuen sowie Wandmalereien.
Das Kloster wurde 1464 von Dorje Chang Kunga Namgyal gegründet und diente vom 17. Jahrhundert bis 1960 als Verwaltungssitz der Region Gonggar. Die Funktionen wurden dann in eine andere Ortschaft verlegt, als die Bedeutung des Ortes abnahm.
Das Kloster gehört zum Zung-Zweig der Sakya-Schule und vereint Lehren verschiedener buddhistischer Traditionen in seiner täglichen Praxis. Besucher können hier sehen, wie Mönche ihre täglichen Rituale in den Tempelhallen durchführen.
Der Ort liegt auf großer Höhe, daher sollten Besucher sich Zeit zur Akklimatisierung nehmen und angemessene Kleidung für kaltes Klima mitbringen. Der Zugang ist einfacher während der wärmeren Monate, wenn Wege und Pfade besser begehbar sind.
Eine Schriftenblatt aus dem Vajradhatu-Sutra, das vom Dach wehte, während ein Gründer heilige Texte rezitierte, bestimmte den genauen Ort eines nahe gelegenen Schwester-Klosters. Diese ungewöhnliche Ereignis zeigt, wie Mönche in dieser Region lokale Zeichen und Vorzeichen als Wegweiser für spirituell wichtige Entscheidungen nutzen.
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