Jinan Great Southern Mosque, Provinzielle Kulturerbe-Moschee im Bezirk Shizhong, China.
Die Jinan-Südmoschee ist ein großflächiges Gebäudeensemble mit symmetrischer Anordnung entlang einer Ost-West-Achse ausgerichtet auf Mekka. Gebetshallen und Höfe sind logisch miteinander verbunden und bilden einen zusammenhängenden Komplex.
Das Heiligtum wurde 1295 während der Yuan-Dynastie gegründet und erhielt bedeutende Umgestaltungen 1436 und 1492 zur Zeit der Ming-Dynastie. Diese Phasen prägten die heutige Form des Komplexes.
Das Bauwerk verbindet chinesische Tempeltraditionen mit islamischen Anforderungen, was sich in Details wie der Geisterwand am Eingang und dem Mondbau zeigt. Besucher können diese architektonische Mischung unmittelbar erkennen, die beiden Kulturen gerecht wird.
Der Komplex öffnet sich für Besucher und Gläubige, die an täglichen Gebeten oder großen Versammlungen während islamischer Feste teilnehmen möchten. Es ist ratsam, sich angemessen zu kleiden und die Gebetszeiten zu beachten.
Während der Kulturrevolution wurde das Heiligtum vorübergehend als Fabrik genutzt, bevor es später provinzialen Schutzstatus erhielt. Diese Episode zeigt, wie der Ort Zeiten großer gesellschaftlicher Umbruch erlebte.
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