Dejbjerg wagon, Eisenzeitlicher Zeremonienwagen im Nationalmuseum Dänemark, Dänemark
Der Dejbjerg-Wagen ist ein archäologischer Fund bestehend aus zwei zeremoniellen Gefährten mit Eisenkörpern, die mit keltischen Masken und Emailleverzierungen an ihren Nieten verziert sind. Die beiden Fahrzeuge zeigen komplexe Konstruktionstechniken und detaillierte Verzierungen, die hohe handwerkliche Fähigkeiten offenbaren.
Um etwa 100 v. Chr. wurden zwei zeremonielle Wagen absichtlich zerlegt und in einem Hochmoor bei Ringkøbing niedergelegt. Sie blieben dort bis zu ihrer Entdeckung im Jahr 1881 verborgen.
Die Wagen zeigen keltische Handwerkskunst durch Metallverzierungen mit männlichen Gesichtern, lockigem Haar und Schnurrbärten. Diese Dekoration deutet auf Handelsverbindungen zu Mitteleuropa hin und zeigt, welche Fertigkeiten damals gepflegt wurden.
Der Fund ist im Nationalmuseum von Dänemark in Kopenhagen in der Sammlung Prähistorisches Dänemark ausgestellt. Am besten kann man die feinen Details der Dekoration und Konstruktion beobachten, wenn man sich Zeit für einen genauen Blick nimmt.
Lokale Volkssagen beschrieben lange vor der wissenschaftlichen Entdeckung ein Gefährt voller Gold, das in einem Hochmoor verborgen lag. Die Erzählungen der Gegend erwies sich als bemerkenswert genau bezüglich des Fundortes.
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