Pärnu, Kurstadt in Estland
Pärnu ist eine Badestadt am Rigaischen Meerbusen im südwestlichen Estland, wo ein breiter Sandstrand auf die flachen Gewässer der Bucht trifft. Die Uferzone wird von einem langen Holzsteg durchzogen, hinter dem sich Parks, Holzvillen aus dem 19. Jahrhundert und moderne Wellnesshotels erstrecken.
Der Deutschritterorden gründete hier 1251 eine Festung, die sich zu einem wichtigen Hafen der Hanse entwickelte und über Jahrhunderte Waren zwischen Skandinavien, Russland und Westeuropa vermittelte. Im 19. Jahrhundert wandelte sich der Ort zu einem Kurort, als russische Adelige die heilenden Eigenschaften der nahegelegenen Mineralquellen entdeckten.
Die Stadt trägt ihren Spitznamen Sommerhauptstadt Estlands mit Stolz, da Einheimische aus dem ganzen Land hierher reisen, um ihre Ferien zu verbringen. Während der Sommermonate füllen sich die Straßencafés und die Uferpromenade mit Familien und Freunden, die bis spät abends flanieren und die langen Tage genießen.
Der Strand ist über mehrere Zugänge erreichbar, wobei der Haupteingang neben dem Kurhaus liegt und Umkleidekabinen sowie Duschen bietet. Während der Sommermonate ist das Wasser flach und ruhig, was das Baden für Kinder und weniger geübte Schwimmer erleichtert.
Ein schmaler Kanal verbindet den Fluss Pärnu mit dem Meer und teilt den Strand in zwei Hälften, wobei eine kleine Fähre Fußgänger im Sommer zwischen den beiden Ufern hin und her trägt. An windigen Tagen verwandelt sich die Bucht in ein beliebtes Revier für Kitesurfer, deren bunte Segel über das flache Wasser gleiten.
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