Kreis Põlva, Verwaltungskreis im Südosten Estlands.
Die Grafschaft ist ein waldreiches Gebiet in Südostestland mit vielen Seen, das an die russische Oblast Pskov grenzt. Das Verwaltungszentrum ist die Stadt Põlva, die das Leben in drei ländlichen Gemeinden prägt.
Diese Gegend wurde 1961 als eigenständige Grafschaft gegründet und erhielt damit eine neue verwaltungstechnische Organisation. Seitdem ist sie Teil der südöstlichen estnischen Regionen, die an die russische Grenze grenzen.
Die Region ist ein Zentrum für die Võro-Sprache, eine in Südostestland gesprochene Sprache mit eigenen Traditionen und Ausdrücken, die man in der alltäglichen Kommunikation zwischen Bewohnern hört.
Die Region ist dünn besiedelt und daher gut geeignet, um ländliche estnische Landschaften zu erkunden. Beste Zeit für einen Besuch sind Frühling bis Herbst, wenn Straßen und Wege leicht zugänglich sind.
Die lokale Zeitung 'Koit' dokumentierte von 1951 bis 2019 das alltägliche Leben in der Region und wird heute als wichtige Quelle für Einblicke in mehrere Generationen von Bewohnern betrachtet.
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