Sangaste Castle, Neugotisches Herrenhaus in Lossiküla, Estland
Sangaste ist ein neugotisches Schloss in Lossiküla mit drei Geschossen, die 99 Zimmer beherbergen, darunter Privatgemächer und Wirtschaftsräume. Ein charakteristischer achteckiger Ballsaal und steile Turmtreppen prägen das Innere der Anlage.
Das Schloss entstand zwischen 1879 und 1883 unter der Leitung des Architekten Otto Pius Hippius, der sich von englischen Königspalästen inspirieren ließ. Die Errichtung dieser Anlage markierte den Höhepunkt des privaten Schlossbaues in der Region.
Das Schloss wurde von den Bewohnern als flexibles Gebäude genutzt, das sich verschiedenen Zwecken anpasste, von einem Erholungsort für die Oberschicht bis zu einem Gemeinschaftsraum für viele Menschen zur gleichen Zeit.
Der Eingangstor-Turm führt zu einer Halle mit außergewöhnlicher Akustik, wo Schall klar von einem Ende zum anderen reist. Die räumliche Struktur mit ihren drei Etagen und zahlreichen Räumen erfordert Zeit zum Erkunden.
Das Gebäude war seiner Zeit weit voraus und erhielt bereits 1907 elektrische Beleuchtung, zentralheizung und ein Telefonsystem. Diese technologischen Installationen gehörten zu den fortschrittlichsten in der Region während dieser Periode.
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