Raadi manor park, Geschützter Architekturpark im Stadtteil Raadi-Kruusamäe, Tartu, Estland.
Der Raadi-Manorpark ist ein geschützter Landschaftspark im Stadtteil Raadi-Kruusamäe in Tartu mit mehreren historischen Bauwerken. Zum Gelände gehören die Ruinen des Herrenhauses, ein Wasserturm, ein Eiskeller und restaurierte Mauern, die von Wanderwegen durchzogen werden.
Das Gelände gehörte bis zum Ersten Weltkrieg der adligen Familie Liphardt und beherbergte ihre umfangreiche Kunstsammlung. Nach dem Krieg wurde das Anwesen 1922 zum Estnischen Nationalmuseum umgewandelt.
Der Park war im 19. Jahrhundert ein Treffpunkt für Intellektuelle und Künstler, die hier in einem geschichtsträchtigen Umfeld zusammenkamen. Heute können Besucher noch die Spuren dieser kulturellen Aktivitäten in der gestalteten Landschaft erkennen.
Der Park ist täglich geöffnet und kann zu Fuß erkundet werden, mit Wegen, die sich rund um den See schlängeln und die verschiedenen historischen Gebäude verbinden. Bequeme Schuhe sind zu empfehlen, da das Gelände hügelig und teilweise unbefestigt ist.
Der Park wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von dem deutschen Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné entworfen, der die Natur gezielt mit Bauwerken verband. Sein Design verbindet klassische europäische Gartenkunst mit der estnischen Landschaft auf ungewöhnliche Weise.
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