Siliguri Corridor, Geopolitischer Korridor in der Unterabteilung Siliguri, Indien.
Der Siliguri-Korridor ist ein schmaler Landstreifen in der Unterteilung Siliguri in Indien, der die nordöstlichen Bundesstaaten mit dem Rest des Landes verbindet. Er liegt zwischen den Grenzen zu Bangladesch im Süden, Nepal im Norden und Bhutan im Nordosten und misst etwa 22 Kilometer (14 Meilen) in der schmalsten Stelle.
Das Gebiet entstand nach der Teilung des indischen Subkontinents im Jahr 1947, als neue Grenzen gezogen wurden und Ostpakistan entstand. Die Grenzziehung ließ nur diesen engen Durchgang zwischen dem Hauptteil Indiens und den nordöstlichen Regionen übrig.
Die Einwohner hier sprechen oft mehrere Sprachen im Alltag und wechseln zwischen Bengali, Nepali und Hindi, je nachdem, mit wem sie gerade reden. Auf den lokalen Märkten verkaufen Händler Waren aus Nepal, Bhutan und Bangladesch nebeneinander, was die Grenzlage des Gebiets deutlich macht.
Mehrere Hauptstraßen und Eisenbahnlinien durchqueren das Gebiet und verbinden die Städte im Nordosten mit Kolkata und anderen großen Zentren. Reisende können entlang der Route dichte Siedlungen, Teegärten und kleine Städte sehen, die sich entlang der Verkehrswege erstrecken.
Das Gelände liegt so nah an drei internationalen Grenzen, dass man an manchen Stellen innerhalb weniger Kilometer von einem Land ins andere blicken kann. Militärische Einrichtungen und Grenzposten sind entlang der Route sichtbar und erinnern an die strategische Bedeutung dieser schmalen Verbindung.
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