Kōzen-ji, Buddhistischer Tempel in Komagane, Japan
Kōzen-ji ist ein buddhistischer Tempel in Komagome in Japan mit mehreren Gebäuden auf einem bewaldeten Gelände von fast 7 Hektar. Die Anlage besteht aus einer dreistöckigen Pagode, einer Haupthalle für die Gottheit Fudo Myo-o und mehreren kleineren Schreinen zwischen alten Bäumen und Felsformationen.
Ein Mönch gründete den Tempel im Jahr 860 und widmete ihn der Praxis der asketischen Bergmeditation. Die Takeda-Familie und später der Shogun Tokugawa Ieyasu unterstützten die Anlage und halfen beim Wiederaufbau nach Bränden und Kriegen.
Der Tempelname bedeutet Licht-Zen-Tempel und stammt vom grünen Leuchten ab, das die Mönche in den Felsen entdeckten. Besucher können heute die Felsgrotten erkunden, in denen sich das Moos ausbreitet und bei Dunkelheit ein sanftes Leuchten erzeugt.
Vom Autobahnkreuz Komagane erreicht man die Anlage nach etwa drei Minuten Fahrt durch ein Tal. Besucher sollten die Regeln für Rauchen und Essen auf dem Gelände beachten und feste Schuhe für die Wege zwischen den Gebäuden tragen.
Das Moos Hiokigoke leuchtet grünlich in Felsspalten und gab dem Tempel seinen Namen. Das Phänomen zeigt sich am besten zwischen Mai und Oktober, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch genug ist und das Moos in den dunklen Höhlen wächst.
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