Myōshō-ji, Buddhistischer Tempel in Shimizu, Japan.
Myōshō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Shimizu mit einem Hauptgebäude, das wichtige buddhistische Statuen und eine bemerkenswert geschnitzte Drache unter den Dachziegeln enthält. Der Tempel liegt dicht beieinander mit zwei benachbarten Sakralbauten, Joshun-ji und Myosen-ji, die nur durch niedrige Mauern voneinander getrennt sind.
Der Tempel wurde 1352 gegründet und steht auf dem Ort, der als ursprüngliche Einsiedlung des Predigers Nichiren angesehen wird. Diese Verbindung zum Gründer des Nichiren-Buddhismus machte den Ort für die kaiserliche Familie Japans bedeutsam.
Der Tempel folgt dem Glauben der Nichiren-Buddhisten und seine täglichen Rituale spiegeln diese Tradition wider. Die Architektur und die Gegenstände im Tempel erinnern an alte religiöse Praktiken, die hier über Jahrhunderte lebendig geblieben sind.
Der Tempel liegt nur wenige Minuten von der Station Shimizu entfernt und ist leicht zu Fuß erreichbar. Der Ort teilt sich mit seinen Nachbargebäuden, daher sollten Besucher bereit sein, ein vielfältiges religiöses Gelände zu erkunden.
Jeden August findet die Yakuyoke Shōga Zeremonie statt, die an ein legendäres Ereignis erinnert, als Nichiren Zuflucht im Wald fand. Der Tradition nach half ein weißer Affe dem Gründer während dieser schwierigen Zeit, was die Zeremonie bis heute würdigt.
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