Hakusan Shrine, Shinto-Schrein in Hachioji, Tokio, Japan
Hakusan ist ein Shinto-Schrein auf einem kleinen Hügel in Hachioji, der sich zwischen Bäumen befindet und von einer ruhigen Umgebung geprägt ist. Der Weg zum Schrein führt über eine lange Treppe und einen Pfad, vorbei an mehreren kleineren Schreinen, bis man die Hauptanlage mit Betungshaus und Heiligtum erreicht.
1154 leitete Benchi, blutsverwandt mit Musashibo Benkei von der Westpagode des Hieizan, die Weihe eines Sutrensatzes, darunter acht Rollen des Lotos-Sutras. Der Schrein brannte im Juni 1590 während des Odawara-Feldzugs nieder und wurde 1613 von Ryonaga, einem hohen Mönch aus Kakuenbo im Dorf Kiso, mit Ito Kurozaemon als Stifter wiederaufgebaut. Die Sutren wurden 1826 ausgegraben.
Der Name des Schreins stammt vom Berg Hakusan in der alten Region Hokuriku, und auf dem Gelände stehen Nebenschreine für Tenmangu, Konpira, Akiba und Sanno Daigongen. Ein Fundamentstein des ehemaligen Choryuji-Tempels liegt im Bezirk, und der Schrein ist als eine der 88 Ansichten von Hachioji gelistet.
Der Schrein ist am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, da es keinen Parkplatz gibt. Der Aufstieg über lange Treppen und Wege erfordert Zeit, aber der Weg ist auch von hinten über weniger steile Strecken möglich.
1826 wurde hier ein 1154 vergrabener Satz Sutren ausgegraben, darunter acht Rollen des Lotos-Sutras; es ist der älteste Sutrenhügel Tokios. Der Ort belegt zudem die Verbindungen lokaler Krieger zu den Fujiwara-Regenten und die Tätigkeit von Tendai-Mönchen. Im Gelände liegt ein Fundamentstein des verschwundenen Tempels Chōryū-ji.
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