Chiryū Shrine, Shinto-Schrein in Japan
Das Chiryū-Heiligtum ist ein Shinto-Schrein in Nishi-machi, der nach dem Owari-Stil mit einer charakteristischen doppelgiebeligen Dachstruktur gebaut wurde. Das Gebäude besteht aus Holz und zeigt traditionelle Verarbeitungstechniken, wobei der Hauptschrein von einem gepflegten Komplex mit Nebengebäuden und geschützten Wegen umgeben ist.
Der Überlieferung des Schreins nach wurde er von Yamato Takeru gegründet, der dort nach seinem Feldzug nach Osten vier Ahnengottheiten verehrte; eine andere Überlieferung datiert ihn auf 192. Er erscheint im Engishiki-Verzeichnis von 927 als Shikinaisha des Bezirks Hekikai, und seine Gottheit wurde 876 in den Oberen Vierten Rang erhoben. 1547 brannte er im Krieg nieder und wurde 1573 an seinen heutigen Standort verlegt.
Das Heiligtum hieß lange Ikitsuhime Daimyōjin und zählte in der Edo-Zeit zu den drei großen Schreinen des Tōkaidō. Man rief es gegen Vipern und Schlangen, für Regen und leichte Geburten an; seine Amulette verbreiteten sich bis in die Kantō- und San'in-Region. Das Chiryū-Fest am 3. Mai wechselt jährlich zwischen fünf Wagen mit mechanischen Puppen und fünf Blumenwagen.
Der Schrein liegt etwa 10 Gehminuten vom Bahnhof Chiryū an den Meitetsu-Linien Nagoya Main und Mikawa entfernt. Die Steinbrücke über den Schreinsteich, 1732 erbaut, ist 6,6 m lang und 2,4 m breit und besteht aus 19 Granitplatten von 12 cm Dicke. Honden, Haiden und die verbindenden Korridore stehen in einer Achse, sodass man am Opferkasten und am steinernen Laternenpfahl vorbeikommt, bevor man den Gebetsbereich erreicht.
Der Schrein bewahrt eine 14,5 Meter hohe zweigeschossige Tahōtō-Pagode, die 1509 wiedererrichtet wurde und als letzter Rest des einstigen Jingū-ji-Tempels auf dem Gelände steht. Bei der antibuddhistischen Verfolgung von 1868 wurde die Statue des Aizen Myōō aus ihr entfernt, wodurch der Turm erhalten blieb; die Figur befindet sich heute im nahen Sōji-ji.
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