Chinkoku-ji, Buddhistischer Tempel in Munakata, Japan
Chinkoku-ji liegt auf einem Hügel östlich des Munakata-Taisha, jenseits des Tsuri-Flusses. Die 1650 von Kuroda Tadayuki wiedererrichtete Haupthalle hat eine niedrige cremefarbene Mauer mit dunkler Ziegelabdeckung unter tiefen Dachvorsprüngen. Eine Steintreppe mit vier quadratischen Pfosten und Metallhandlauf führt zu einem Holztor mit grauem Ziegeldach.
Der Tempeltradition zufolge gründete Kūkai Chinkoku-ji nach seiner Rückkehr aus dem Tang-China im Jahr 806: Nach der Verehrung des Munakata-Schreins sah er günstige Wolken über dem Berg Byōbu, begann Riten in einer Höhle und errichtete dort einen Bau. Der Tempel war der Jingū-ji des Munakata-Schreins. Die Haupthalle wurde 1650 von Kuroda Tadayuki, dem zweiten Fürsten von Fukuoka, wiedererrichtet.
Der Tempel war früher der Jingū-ji des Schreins Munakata Taisha, und sein Name lebt in der lokalen Süßigkeit „Chinkoku“ weiter, einem Manjū des Konditors Tsuzukuya. Auf dem Gelände wachsen zahlreiche Blütenbäume und -sträucher, weshalb der Tempel auch „Blumentempel“ genannt wird.
Vom JR-Bahnhof Tōgō fährt der Fureai-Bus G01 Richtung Bahnhof Akama oder G03 Richtung Minato Hato; an der Haltestelle Munakata Taisha-mae aussteigen und etwa 17 Minuten (1,4 km) zu Fuß gehen. Mit dem Auto sind es 17 km von der Anschlussstelle Wakamiya und 16 km von der Anschlussstelle Koga der Kyushu-Autobahn. Ein Parkplatz ist vorhanden.
Der Hibutsu, ein stehender Fudō Myōō aus Holz, wird nur am 28. April gezeigt; er ist ein nationales wichtiges Kulturgut. Der Tempel gibt den „Chinkoku“-Manjū seinen Namen, die die Konditorei Tsuzukuya verkauft.
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