Azusami Tenjinsha, Shinto-Schrein in Mizuho, Tokio, Japan
Der Azusami-Tenjinsha ist ein Shinto-Schrein in Mizuho, Tokio, am Südhang der Sayama-Hügel nahe der Grenze zu Musashimurayama. Eine breite Treppe aus grauem Stein führt zu einer Halle im Nagare-Zukuri-Stil mit einem ziegelroten Satteldach, einem weißen First und einem geschwungenen Aufsatz. Unter dem Dach zeigt eine dunkle Holzfassade mit geschwungenem Giebel eine geschlossene Tür und ein Glockenseil; davor steht ein hölzerner Opferkasten.
Der Überlieferung des Schreins zufolge wurde er 892 von Takamochi-ō, einem Vorfahren der Kanmu-Heike, gegründet. Er war der Schutzschrein von Murayama-gō und wurde vom Murayama-Klan, einer der Sieben Parteien von Musashi, verehrt. Reparaturen sind für 1584 und 1598 belegt, und in der Kyōhō-Zeit (1716–1736) ließ Murayama Tosa-no-kami die Gebäude instand setzen. Die späteren Hōjō stifteten 15 Kanmon Land und das Tokugawa-Shogunat 12 Koku Shuinchi; 1873 wurde er als Gōsha eingestuft.
Das Heiligtum folgt dem Nagare-Zukuri-Stil, der sich durch ein asymmetrisches Dach auszeichnet, das auf einer Seite weit vorsteht. Besucher können an einfachen Ritualen wie dem Läuten einer Glocke oder dem Verbeugen vor dem Hauptschrein teilnehmen.
Das Heiligtum ist während der Tagesstunden zugänglich und befindet sich in einem Wohngebiet von Mizuho. Besucher sollten ruhig auftreten und, wenn sie das Hauptgebäude betreten möchten, ihre Schuhe ausziehen.
Der Schrein ist der Hauptschrein der übrigen Azusami Tenjinsha, und sein Name hat mehrere vorgeschlagene Herleitungen: einen Bogen aus Katalpa-Holz (azusa-yumi), den Katalpa-Baum (kisasage, früher azusa) oder süßes Quellwasser (azu, süß; mi, Wasser). Auf dem Gelände stehen Nebenschreine, darunter ein Okumiya, Shinmeigu, Hachimansha, Kumano-sha, Raijin-sha, Inari, Itsukushima-sha, Suga-jinja und Kashiko-sha.
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