Raiden Shrine, Shinto-Schrein in Itakura, Präfektur Gunma, Japan
Der Raiden-Schrein, auch Raiden-Schrein von Itakura genannt, liegt in Itakura in der Präfektur Gunma und gilt als faktisches Hauptheiligtum der Raiden-Schreine der Kantō-Region. Ein graues Torii steht vor dem Gelände; dahinter führt eine breite Steintreppe zu einer erhöhten Halle mit dunkler Holzfassade, weißem Glockenseil, runden Papierlaternen und Zickzack-Papierstreifen unter einem graugrünen Metalldach mit Dreiecksgiebel und zwei goldenen Emblemen.
Laut dem Engi des Ryuzo-ji am Berg Hasama gründete Prinz Shotoku den Schrein im Jahr 598. In der Enryaku-Zeit (782–806) ließ Sakanoue no Tamuramaro die Halle errichten, und der Schrein wird mit dem Honoikazuchi-Schrein des Bezirks Oura im Schreinsregister der Provinz Ueno gleichgesetzt. Tokugawa Tsunayoshi ließ ihn 1674 wiederaufbauen und durfte später das Aoi-Wappen der Tokugawa führen; die heutige Halle stammt von 1835.
Der Name des Schreins stammt von den drei Donnergottheiten, die er verehrt: Honoikazuchi, Oikazuchi und Wakeikazuchi. Hinter der Haupthalle ist der innere Schrein der Göttin Izanami gewidmet, zu der man für Familienharmonie, Empfängnis, leichte Geburten und Partnerschaft betet. Auf dem Gelände steht eine steinerne Welsstatue namens „Namazu-san“; wer sie streichelt, soll Erdbeben abwehren und besser sehen, und Welsgerichte sind eine lokale Spezialität.
Der Schrein liegt in Itakura zwischen den Flüssen Watarase und Tone; ein Teil seines Geländes und der angrenzende Wald sind als Grünflächen-Schutzgebiet der Präfektur Gunma ausgewiesen. Das jährliche Fest findet während der Frühjahrsferien Anfang Mai statt, wenn Winterblüte und Kamelien blühen. Gebete für Sicherheit auf Baustellen und geschäftlichen Erfolg werden vor allem von Firmen in Auftrag gegeben, von Mitte Mai bis zum Frühherbst, der Gewitterzeit.
Hinter der Haupthalle steht ein kleiner innerer Schrein für Izanami, eine Göttin, die mit leichter Geburt und Partnerschaft verbunden wird. Bei einem separaten Gebäude im hinteren Bereich steht ein steinerner Wels namens „Namazu-san“: Wer ihn reibt, soll Erdbeben abwehren und das Sehvermögen verbessern. Welsgerichte sind eine lokale Spezialität, die am Tor verkauft wird.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.566 Mitwirkenden weltweit.