Cave monasteries of Orheiul Vechi, Mittelalterliche Höhlenklöster im Bezirk Orhei, Moldawien.
Die Höhlenklöster von Orheiul Vechi sind ein Monastic-Komplex, der in Kalksteinfelsen entlang des Flusses Răut eingehauen wurde und zahlreiche Räume, Kapellen und Kirchen enthält. Die gesamte Anlage zeigt, wie Mönche über Hunderte von Jahren hinweg diesen Ort als Wohn- und Gebetsraum aus dem natürlichen Gestein schufen.
Mönche begannen im 13. Jahrhundert, diese Räume in die Kalksteinfelsen zu meißeln und schufen so einen Ort für Gebet und Zuflucht. Im 17. Jahrhundert nutzten auch Rebellen die Höhlen als Verstecke, wobei sie ihre Namen und Botschaften in alter kirchenslawischer Sprache in die Wände schrieben.
Die Mönchszellen und Kapellen in den Felswänden zeigen die Tradition des orthodoxen Christentums, das in dieser Region seit Jahrhunderten gelebt wird. Besucher können sehen, wie die Mönche ihre Gebetsorte direkt aus dem Stein schufen und diese Räume bis heute erhalten sind.
Der Zugang erfolgt normalerweise über das Dorf Butuceni, von wo aus man die Felswände mit den Höhlen erreicht. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da man über unebene Wege und teilweise steile Pfade gehen muss, um die verschiedenen Ebenen des Komplexes zu erkunden.
In den Felswänden finden sich Gravuren aus dem 17. Jahrhundert, die von Menschen stammen, die hier Schutz suchten und ihre Namen für die Nachwelt dokumentierten. Diese persönlichen Spuren zeigen, dass der Ort nicht nur für Mönche, sondern auch für gewöhnliche Menschen in schwierigen Zeiten eine Zuflucht bot.
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