Zona de Paisagem Protegida das Sete Cidades, Geschütztes Landschaftsgebiet auf den Azoren, Portugal
Die Zona de Paisagem Protegida das Sete Cidades ist ein Schutzgebiet auf der Insel São Miguel auf den Azoren, das sich rund um einen großen Vulkankrater mit mehreren Seen erstreckt, darunter die Lagoa Verde und die Lagoa Azul. Das Gebiet ist von grünen Hügeln und landwirtschaftlichen Flächen umgeben, mit markierten Wegen und Aussichtspunkten, von denen aus man die Seen überblicken kann.
Das Gebiet entstand durch intensive vulkanische Aktivität vor Millionen von Jahren, die den Krater formte, in dem die Seen heute liegen. Im Jahr 1980 erhielt es den Status eines geschützten Landschaftsgebiets, was die Nutzung des Landes seitdem lenkt und begrenzt.
Die Lagoa Verde und die Lagoa Azul, die beiden Seen im Herzen des Gebiets, tragen ihren Namen nach ihrer auffälligen Farbe, die je nach Licht und Wetter wechseln kann. Im Dorf Sete Cidades, das am Rande der Seen liegt, leben noch heute Menschen, die das Land in einem ruhigen, landwirtschaftlichen Rhythmus bewirtschaften.
Das Gebiet lässt sich gut mit dem Auto erkunden; von der Straße aus sind mehrere Aussichtspunkte erreichbar, darunter die Vista do Rei, die einen weiten Blick über die Seen bietet. Das Wetter kann sich schnell ändern, daher empfiehlt es sich, eine Regenjacke mitzunehmen, egal wie der Morgen beginnt.
Ein lokale Legende erzählt, dass die beiden Seen aus den Tränen entstanden, die ein junger Hirt und eine Prinzessin weinten, die einander liebten, aber getrennt werden mussten. Dass die zwei Seen tatsächlich unterschiedliche Farben haben, gibt der Geschichte eine gewisse Glaubwürdigkeit, auch wenn die Wissenschaft eine andere Erklärung liefert.
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