Memorial of the Victims of Communism and of the Resistance, Historisches Museum in Sighetu Marmației, Rumänien.
Die Gedenkstätte der Opfer des Kommunismus und des Widerstands befindet sich im ehemaligen Gefängnis von Sighet, das 1897 von der österreichisch-ungarischen Verwaltung erbaut wurde. Der dreistöckige ockerfarbene Bau mit grauem Walmdach beherbergt über fünfzig Museumsräume; jede ehemalige Zelle zeigt Dokumente und Objekte in chronologischer Reihenfolge. Neben dem Eingang steht ein hoher schwarzer Rahmen mit einer blauen Glastafel, die den Namen der Gedenkstätte trägt.
Das Gefängnis von Sighet wurde 1897 von der österreichisch-ungarischen Verwaltung als gewöhnliches Gefängnis erbaut. Im Mai 1950 kamen über hundert Würdenträger aus ganz Rumänien hierher — ehemalige Minister, Akademiker, Ökonomen, Offiziere, Historiker und Journalisten —, einige verurteilt, andere nie angeklagt. Von den rund 200 Häftlingen waren bei der Amnestie 1955 bereits 54 gestorben. 1977 wurde das Gefängnis stillgelegt; die Stiftung Academia Civică übernahm 1994 die Ruine, das Museum entstand 1993, die Restaurierung war 2000 abgeschlossen.
Das Haus enthält Erinnerungsstücke von Häftlingen wie handschriftliche Briefe, alltägliche Gegenstände und Fotografien, die ihre persönlichen Geschichten erzählen. Diese Objekte helfen Besuchern, die menschliche Seite der Unterdrückung zu verstehen.
Der Besuch erfordert ausreichend Zeit, um die mehreren Etagen und die vielen persönlichen Zeugnisse vollständig zu erkunden. Die Informationen sind in mehreren Sprachen vorhanden, was das Verständnis erleichtert.
Das Gefängnis wurde 1897 von der österreichisch-ungarischen Verwaltung als gewöhnliches Strafgefängnis errichtet, nicht als abgelegene kommunistische Anlage. Ab Mai 1950 saßen dort über hundert ehemalige Minister, Akademiker, Ökonomen, Offiziere, Historiker und Journalisten ein, manche ohne Urteil. 1955 waren von rund 200 Häftlingen bereits 54 gestorben.
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