Jerinin Grad, Grabovac, Mittelalterliche Befestigung nahe Trstenik, Serbien
Jerinin Grad ist eine Steinburg auf einem Hügel etwa 3 Kilometer westlich von Trstenik, die das Tal des Westmorava überragt. Die Ruinen bestehen aus Steinerwerken, die verschiedene Bauphasen aus unterschiedlichen Epochen zeigen.
Die Festung stammt aus dem 6. Jahrhundert unter Kaiser Justinian I. und wurde später unter der Herrschaft von Fürstin Milica von Serbien umgebaut und verstärkt.
Der Name der Festung verweist auf Eirene Kantakouzene, die im Mittelalter die Bauarbeiten leitete. Das Bauwerk zeigt die Verbindung zwischen byzantinischen Einflüssen und lokalen Bautechniken dieser Zeit.
Von Trstenik aus führt ein markierter Pfad zur Festung hinauf mit graduellem Anstieg zum Hügel. Das Gelände ist offen und unbewachsen, sodass man einen guten Überblick über alle Ruinen hat.
Mehrere Festungen in Serbien teilen den Namen Jerinin Grad und markieren strategische Punkte des mittelalterlichen Staates. Dieser besondere Ort bei Trstenik ist einer davon und Besucher übersehen oft seine Bedeutung als Teil eines größeren militärischen Netzwerks.
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