Schelesnodoroschny, Eisenbahnvorort im Moskauer Oblast, Russland
Zheleznodorozhny ist ein Vorort in der Oblast Moskau in Russland, der seit 2015 Teil der größeren Stadt Balaschicha ist. Das Gebiet umfasst mehrere Wohnviertel, die durch zwei Hauptbahnhöfe namens Kutschino und Schelesnodoroschnaja miteinander verbunden sind.
Die Siedlung entstand 1861 als Bahnstation namens Obiralovka an der neu gebauten Eisenbahnlinie östlich von Moskau. Im Laufe der Zeit wuchsen umliegende Dörfer wie Kutschino, Sawwino, Temnikovo und Sergejewka mit der Station zusammen und bildeten einen größeren Vorort.
Der Name des Ortes stammt vom russischen Wort für Eisenbahn und verweist auf die Bedeutung der Bahnverbindung für die Entwicklung dieser Siedlung. Heute nutzen viele Pendler die Bahnhöfe täglich, um zur Arbeit nach Moskau zu fahren.
Der Vorort liegt etwa 21 Kilometer östlich vom Zentrum Moskaus und ist über die Regionalbahnlinie gut erreichbar. Besucher finden hier vor allem Wohngebäude und lokale Geschäfte, die sich entlang der Hauptstraßen zwischen den beiden Bahnhöfen verteilen.
Der sowjetische Marineoffizier Wassili Archipow, der während der Kubakrise 1962 half einen Atomkrieg zu verhindern, lebte hier bis zu seinem Tod 1998. Lew Tolstoi wählte diesen Ort außerdem als Schauplatz der Schlussszene im Roman Anna Karenina.
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