Korennaja pustyn', Orthodoxes Kloster in Oblast Kursk, Russland
Korennaja pustyn' ist ein Klosterkomplex am Ufer des Flusses Tuskar in der Oblast Kursk, der durch Gebäude mit weißen Fassaden und goldenen Kuppeln gekennzeichnet ist. Die Anlage umfasst mehrere Kirchen und Wohngebäude, die durch Wege und Treppen miteinander verbunden sind und sich über das abfallende Gelände zum Fluss hin erstrecken.
Der Komplex wurde 1597 auf Anweisung von Zar Fjodor Iwanowitsch gegründet, um den Fundort einer Ikone aus dem späten 13. Jahrhundert zu kennzeichnen. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte die Anlage mehrere Neubauten und Erweiterungen, insbesondere nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg.
Die Klosteranlage ist für orthodoxe Gläubige ein bedeutender Wallfahrtsort, der durch den Gebrauch traditioneller Gesänge und Ikonen geprägt wird. Besucher sehen Mönche in schwarzen Gewändern, die zwischen den Kirchengebäuden wechseln und den liturgischen Rhythmus des Tages pflegen.
Busse verkehren regelmäßig von der Stadt Kursk zur nahe gelegenen Ortschaft Swoboda, von wo aus das Gelände zu Fuß erreichbar ist. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen, da es sich um einen aktiven Ort religiöser Praxis handelt, und darauf achten, Fotografieren nur außerhalb der Kirchengebäude zu planen.
Eine Treppe mit etwa 60 Metern Länge führt hinab zu einer Quelle am Flussufer, die als Ort der ursprünglichen Ikonen-Entdeckung gilt. Pilger füllen dort bis heute Wasser ab, dem heilende Eigenschaften zugeschrieben werden.
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