Khibiny National Park, Nationalpark in der Oblast Murmansk, Russland.
Der Khibiny-Nationalpark erstreckt sich über die westliche Halbinsel Kola und besteht aus einem zentralen Bergmassiv, das von flachen Ebenen umgeben ist. Das Gelände wird von zwei großen Seen durchschnitten, die dem Park sein charakteristisches Profil verleihen.
Der Park wurde 2018 gegründet und schützt ein Gebiet mit archäologischen Stätten aus der Jungsteinzeit und dem mittelalterlichen Sammi-Zeitalter. Diese lange menschliche Präsenz dokumentiert die kontinuierliche Besiedlung dieser nordischen Bergregion.
Das Gebiet ist seit Jahrhunderten Heimat der Samen, deren Spuren in Hirten-Traditionen und alten Lagerstätten sichtbar bleiben. Die Berge prägen bis heute die lokale Identität und das tägliche Leben der wenigen Menschen, die hier in dieser rauen Gegend leben.
Im Sommer bietet der Park Wanderrouten mit Markierungen und Informationsstationen an, während Winter Möglichkeiten zum Skifahren und Schneewandern eröffnet. Die Trails variieren in Schwierigkeit, so dass Besucher je nach Fitnesslevel passende Wege wählen können.
Das Schutzgebiet beheimatet mehr als die Hälfte aller Pflanzenarten der Murmansk-Region, darunter seltene und nur hier vorkommende Sorten wie das Lappland-Mohnblume. Botaniker und Naturliebhaber finden hier Arten, die es sonst nirgendwo in der näheren Umgebung zu sehen gibt.
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