Colonae, Antike griechische Polis nahe Lampsakos, Türkei
Colonae ist eine antike griechische Siedlung auf dem Beşiktepe-Hügel östlich von Alemşah in der Provinz Çanakkale. Die Überreste zeigen eine typische Stadtanlage mit Tempeln, Wohnbereichen und Befestigungen aus mehreren Epochen.
Die Siedlung wurde im 7. Jahrhundert v.Chr. von milesischen Griechen gegründet und wuchs zu einer bedeutenden Haftenstadt heran. Sie war Teil des attischen Seebundes und spielte eine wirtschaftliche Rolle in der Region.
Die Bewohner verehrten Apollo Killaios in einem eigenen Tempel und pflegten damit aeolische griechische Traditionen. Die religiöse Praxis zeigt sich noch heute in den Überresten von Heiligtümern und rituellen Objekten auf dem Gelände.
Das Gelände ist rau und teils bewachsen, daher sind bequeme Schuhe und Wasser empfehlenswert. Die beste Zeit zum Besuch ist in den kühleren Monaten, wenn die Sicht klar ist und die archäologischen Merkmale leichter zu erkennen sind.
Im 4. Jahrhundert v.Chr. prägte die Stadt ihre eigenen Münzen mit dem Kopf der Göttin Athena als Erkennungszeichen. Diese lokalen Münzen sind heute seltene Funde, die zeigen, wie unabhängig die Gemeinde wirtschaftlich war.
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