Taitung, Kreisfreie Stadt im Südosten Taiwans
Taitung ist eine Stadt an der Pazifikküste Taiwans, umgeben von Bergen und Feldern, auf denen ganzjährig hochwertige Reissorten angebaut werden. Die lange Küstenlinie und das Tal im Hinterland prägen das Erscheinungsbild und den Charakter dieses Ortes.
Die Region wurde 1875 unter Qing-Herrschaft als Pi-lam Unterpräfektur gegründet und entwickelte sich 1888 zur Taitung-Präfektur, als Taiwan Teil der Provinz Fujian wurde. Diese frühen administrativen Änderungen legten den Grundstein für die spätere Entwicklung als modernes Verwaltungszentrum.
Die Stadt ist Heimat von Amis, Puyuma und Bunun Gemeinschaften, die etwa ein Drittel der Bevölkerung ausmachen und ihre traditionellen Lebensweisen bis heute bewahren. Man sieht ihre Präsenz in lokalen Festen, traditionellen Handwerkern und den Gerichten, die in den Märkten und Restaurants angeboten werden.
Man erreicht die Stadt mit regelmäßigen Flügen von Taipei, mit Zügen am Bahnhof Taitung oder mit dem Auto über die Nationalstraße 9 durch das Osten-Rift-Tal. Bei der Ankunft empfiehlt es sich, die lokalen Verkehrsmittel zu nutzen, um die verschiedenen Teile der Stadt und der umliegenden Gebiete zu erkunden.
Das Nationale Museum für Urgeschichte zeigt Artefakte der archäologischen Stätte Beinan, die 1980 zufällig während des Baus des Bahnhofs entdeckt wurde. Die Funde stammen aus einer längst vergangenen Zeit und bieten Einblick in sehr alte menschliche Besiedlung dieser Gegend.
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