Port of Hull, Seehafen in Kingston upon Hull, Vereinigtes Königreich
Der Hafen von Hull ist eine moderne Hafenanlage an der Mündung des Humber, die sich über mehrere Kilometer erstreckt und verschiedene Arten von Fracht abwickelt. Der Anblick wird geprägt durch große Containeranlagen, Getreidespeicher, Holzlagerplätze und moderne Terminals, die täglich Schiffe be- und entladen.
Der Ort begann im 13. Jahrhundert als Wollhafen, gegründet von Mönchen des Klosters Meaux, und wurde 1293 von König Eduard I. erworben und in Kingston upon Hull umbenannt. Diese Umbenennung markierte den Aufstieg zur bedeutenden Handelsstadt und machte den Platz zum wichtigen Zentrum für englische Exporte ins Ausland.
Der Hafen trägt noch heute den Namen, den König Eduard I. ihm 1293 gab, und prägt das Gesicht der Stadt mit seinen alten Dockgebäuden und Hafenstrukturen. Die Menschen hier sind stolz auf diese lange Verbindung zum Wasser und zum Handel, die seit Jahrhunderten das Leben in Hull bestimmt.
Der Hafen ist an den Ufern des Humber gelegen und lässt sich am besten zu Fuß erkunden, insbesondere die öffentlich zugänglichen Bereiche entlang der Kais. Besucher sollten beachten, dass viele aktive Arbeitsbereiche gesperrt sind und man sich nur auf ausgewiesenen öffentlichen Wegen bewegen sollte.
Ein Teil des alten Docks wurde in Green Port Hull umgewandelt, wo heute Windkraftanlagen für Offshore-Windparks in der Nordsee hergestellt werden. Dieser Wandel zeigt, wie der Hafen sich von traditionellem Güterumschlag zu grüner Energieproduktion entwickelt hat.
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