Isokon building, Modernistisches Wohngebäude in Hampstead, Vereinigtes Königreich
Der Isokon ist ein Wohnkomplex in Hampstead, London, mit 34 Apartments aus Stahlbeton und klaren geometrischen Linien. Die Einheiten sind über Laubengänge an der Außenseite zugänglich, während ein zentrales Treppenhaus die Ebenen verbindet.
Wells Coates entwarf den Komplex zwischen 1933 und 1934 für Jack und Molly Pritchard als Antwort auf neue Wohnbedürfnisse in der Stadt. Die Bauherren wollten ein Modell für modernes Leben schaffen, das kompakte Wohnungen mit Gemeinschaftseinrichtungen verband.
Das Gebäude diente als Wohnort für viele Künstler und Schriftsteller während der 1930er und 1940er Jahre, darunter Agatha Christie und Walter Gropius. Diese Bewohner brachten ein internationales Flair in die Gegend und machten das Haus zu einem Treffpunkt der modernen Bewegung.
Das Gebäude ist weiterhin bewohnt und kann nur von außen besichtigt werden. Die Isokon Gallery im Erdgeschoss öffnet gelegentlich und zeigt Dokumente und Möbel aus der ursprünglichen Zeit des Hauses.
Das ursprüngliche Gemeinschaftsküchensystem arbeitete mit einem Aufzug, der Mahlzeiten direkt in die Wohnungen lieferte. Marcel Breuer entwarf spezielles Sperrholzmobiliar für viele der kleinen Apartments, das heute als Sammlerstück gilt.
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