7th Cruiser Squadron, Marinegeschwader in Suffolk, England.
Die 7. Kreuzereskadra war eine britische Marineeinheit mit fünf gepanzerten Kreuzern der Cressy-Klasse, die an der Südküste Englands stationiert war. Sie führte regelmäßige Patrouillenfahrten durch, um Versorgungsschiffe und die britischen Küstengewässer zu schützen.
Die Eskadra wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet und sollte die Schiffe der Handelsflotte vor feindlichen Angriffen schützen. Im September 1914 erlitten die Schiffe Aboukir, Cressy und Hogue einen verheerenden Angriff eines deutschen U-Boots mit etwa 1.460 Verlusten.
Diese Marinestaffel spielte eine Rolle in der Entwicklung von Seemachtstrukturen der britischen Marine. Ihre Operationen zeigten neue Wege der Schiffkoordination und Verteidigungstaktiken, die später in andere Flottenverbände Eingang fanden.
Die Eskadra operierte an der Südküste Englands und patrouillierte in den Gewässern zwischen Großbritannien und Frankreich. Die Standorte der Schiffe waren an die sich ändernden Sicherheitssituationen angepasst und wechselten während ihrer aktiven Jahre.
Die Eskadra war auch als Cruiser Force C bekannt und erhielt den Spitznamen Live Bait Squadron wegen ihrer Einsätze mit älteren, weniger geschützten Schiffen. Diese Bezeichnung bezog sich auf die risikoreichen Patrouillen, bei denen die Schiffe feindlichen U-Booten ohne ausreichende Abwehr ausgesetzt waren.
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