Cremorne Gardens, Viktorianischer Vergnügungsgarten in Chelsea, England.
Die Cremorne Gardens waren ein Lustgarten in Chelsea, der sich entlang des Themse-Ufers erstreckte und verschiedene Unterhaltungsorte enthielt. Das Gelände verfügte über ein Theater, Tanzplattformen, Restaurants und mehrere andere Veranstaltungsstätten für die Londoner Gesellschaft.
Das Gelände wurde 1845 von James Ellis aus dem Chelsea Farm Estate in öffentliche Gärten umgewandelt und bot Jahrzehnte lang Unterhaltung. Der Betrieb endete 1877, als lokale Proteste zu seiner Schließung führten.
Die Gärten waren ein Ort, wo Menschen aller Schichten zusammenkamen, um Konzerte, Theateraufführungen und Feuerwerke zu sehen. Das Publikum nutzte die Plätze zum Tanzen und Flanieren, was sie zu einem beliebten Treffpunkt der viktorianischen Gesellschaft machte.
Besucher konnten die Gärten durch den Eingang an der Kings Road erreichen oder während der Sommerabende mit Dampfschiffen nutzen, die am Cremorne Pier anlegten. Das Gelände war leicht zu erreichen und bot verschiedene Zugangsmöglichkeiten für unterschiedliche Besuchergruppen.
Ein Performer überquerte 1861 die Themse auf einem Seil, um die Gärten zu erreichen und zog damit große Menschenmengen an. Dieses gefährliche Spektakel wurde zu einem der denkwürdigsten Ereignisse an diesem Ort.
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