Mount Caburn, Eisenzeitliche Festung in Glynde, England
Mount Caburn ist eine eisenzeitliche Befestigungsanlage auf einem markanten Kreideügel bei Glynde, in den South Downs in England, mit gut erhaltenen Wällen und Gräben an den Nordhängen. Die Anlage ist auch als Bodendenkmal klassifiziert und umfasst neben dem Hillfort auch Grabhügel vom Typ Bowl Barrow.
Die Befestigungsanlage entstand in der mittleren Eisenzeit als befestigte Siedlung, und Ausgrabungen seit dem Jahr 1877 haben Bestattungsgruben mit Waffen, Werkzeugen, Töpferwaren und Münzen ans Licht gebracht. Diesen Funden zufolge war der Ort über mehrere Jahrhunderte hinweg bewohnt und genutzt.
Der lokale Volksmund besagt, dass der Teufel beim Graben anderswo die Erde hierher geworfen haben soll, was erklärt, warum der Hügel so auffällig in der flachen Landschaft aufragt. Diese Geschichte ist in der Region gut bekannt und zeigt, wie die Menschen die ungewöhnliche Form des Hügels seit Jahrhunderten zu erklären versuchten.
Der Hügel ist von Glynde aus zu Fuß erreichbar, und der dortige Bahnhof macht die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln einfach. Der Aufstieg ist steil und verläuft auf Grasland, daher sind feste Schuhe empfehlenswert, besonders bei feuchtem Wetter.
Die Kreidehänge des Hügels beherbergen eine der größten Populationen der Brandorchidee und der Pyramidenorchidee in ganz Großbritannien. Diese seltenen Pflanzen ziehen wiederum seltene Schmetterlinge an, darunter den Adonis-Bläuling und den Himmelblauen Bläuling.
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