Fort George, Revolutionskrieg-Fort in Castine, Vereinigte Staaten.
Fort George ist ein Ruinenfort in Castine, das während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges von britischen Truppen erbaut wurde. Die Anlage besteht aus Erdwällen mit Bastionen an den Ecken, die sich über das Gelände erstrecken und einen freien Blick auf die Penobscot Bay ermöglichen.
Britische Truppen errichteten diese Anlage 1779 als Schlüsselpunkt ihrer Strategie, eine neue Kolonie namens Neu-Irland in der Region zu gründen. Die Besetzung endete, als amerikanische Kräfte die Kontrolle über die Gegend zurückgewannen.
Im 20. Jahrhundert nutzten lokale Schulteams den Ort regelmässig für Sportveranstaltungen, was das Fort zu einem sozialen Treffpunkt für die Gemeinde machte.
Der Ort ist der Öffentlichkeit zugänglich, und Besucher können die Erdwälle sowie die Aussicht auf die Bucht und die umliegende Landschaft erkunden. Es ist ratsam, vor dem Besuch zu überprüfen, ob besondere Wetterbedingungen den Zugang beeinflussen.
In einer stürmischen Nacht im Juni 1781 gelang es zwei Offizieren mit Hilfe von Ortsansässigen zu fliehen, was eine bemerkenswerte Episode der Besatzungszeit markierte. Dieses Ereignis wird heute als ein wichtiger Moment der lokalen Widerstands- und Fluchtgeschichte erinnert.
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