Lee Metcalf Wilderness, Geschütztes Wildnisgebiet im Madison County, Montana.
Das Lee Metcalf Wilderness ist ein großes Schutzgebiet in den Bergen Montanas, das sich in vier getrennte Einheiten aufteilt und insgesamt etwa 254.000 Hektar umfasst. Die Landschaft besteht aus schroffen Gebirgszügen, hochalpinen Seen, dichten Wäldern und felsigen Graten, die zusammen ein stark zerklüftetes Terrain bilden.
Das Wildnisgebiet wurde 1983 vom Kongress ausgewiesen und trägt den Namen des Kongressabgeordneten Lee Metcalf, der sich für den Schutz dieser Bergländereien eingesetzt hatte. Die Schaffung dieses Gebiets war Teil einer breiteren Bewegung zum Schutz der nördlichen Rocky Mountains in den späten 1980er Jahren.
Die Gegend war lange Zeit Heimat von Indianervölkern, und ihre Spuren lassen sich noch heute in archäologischen Fundstellen erkennen. Wanderer können auf Überreste dieser früheren Besiedlung stoßen und die langfristige Verbundenheit dieser Kulturen mit dem Land nachvollziehen.
Wanderer benötigen Genehmigungen zum Campen und Angeln, und das Gebiet ist für alle motorisierten Fahrzeuge untersagt, um die natürliche Umgebung zu bewahren. Besucher sollten gut vorbereitet ankommen, da die abgelegene Lage begrenzte Dienstleistungen bedeutet und die Wetterbedingungen in den Bergen schnell wechseln.
Die Region beherbergt eine der größten Populationen von Grizzlybären in den unteren 48 Staaten und bietet daher Lebensraum für eine außergewöhnlich hohe Konzentration dieser majestätischen Raubtiere. Zusammen mit Wölfen, Berglöwen und kanadischen Luchsen bildet dies eines der letzten großen Wildnisgefüge Nordamerikas.
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