British Empire and Commonwealth Museum, Museum für Kolonialerbe in Bristol, Vereinigtes Königreich.
Das British Empire and Commonwealth Museum war ein Museum in Bristol, das sich in einem historischen Bahnhofsgebäude befand, das der Ingenieur Isambard Kingdom Brunel 1840 entworfen hatte. Die Sammlung umfasste fotografische Archive und Filme aus den ehemaligen Kolonialgebieten Indien und Afrika vom 19. bis zum 20. Jahrhundert.
Das Museum wurde 2002 gegründet und funktionierte bis 2008, um dann seine Bestände dem Bristol Museum and Art Gallery zu übergeben. Seine Eröffnung markierte einen Wendepunkt in der öffentlichen Präsentation von Kolonialgeschichte in Großbritannien.
Die Sammlung umfasste 500.000 Fotografien und 2.000 Filme, die das Leben in den ehemaligen Kolonien, insbesondere in Indien und Afrika, dokumentieren.
Besucher sollten wissen, dass das Museum nicht mehr an seiner ursprünglichen Stelle existiert und die Bestände nun im Bristol Museum and Art Gallery zu sehen sind. Diese zentrale Kunstgalerie ist leicht erreichbar und zeigt weiterhin Teile der früheren Sammlung.
Das Museum veröffentlichte spezialisierte Publikationen über Kolonialgebiete, darunter detaillierte Berichte über die Polizeikräfte und Regimenter aus Nordrhidasien und der Ostindischen Kompanie. Diese seltenen Drucke enthielten Perspektiven aus Archiven, die sonst schwer zugänglich waren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.