Obama Castle, Feudale Burgruine in Nihonmatsu, Japan.
Obama Castle ist eine Burgruine auf einem Hügel in Nihonmatsu in der Präfektur Fukushima, mit Steinmauern und Wassergräben, die sich über mehrere Terrassen verteilen. Die Anlage erstreckt sich über verschiedene Höhenebenen und zeigt den typischen Aufbau einer japanischen Bergfestung.
Die Burg wurde 1471 von Munemasa Ouchi errichtet und wechselte in den 1580er Jahren während der Gebietskonflikte zwischen Date Masamune und dem Gamo-Clan mehrfach die Hände. Diese Phasen wechselnder Herrschaft prägten die Geschichte des Ortes nachhaltig.
Der Name Obama stammt aus der alten Provinz Wakasa, der Heimat des Ouchi-Clans, der diese Bergfestung errichten ließ. Dieser Bezug zur Heimat der Erbauer spiegelt sich noch heute im Namen des Ortes wider.
Die Ruinen sind von der Stadt Nihonmatsu aus zu Fuß oder mit dem Bus erreichbar; gutes Schuhwerk wird empfohlen, da der Weg bergauf führt und der Boden uneben sein kann. Am besten besucht man die Anlage an einem klaren Tag, wenn die verschiedenen Terrassen gut zu erkennen sind.
Bei archäologischen Ausgrabungen im Jahr 1981 wurden im Hauptbereich der mittelalterlichen Festung die Fundamente von sieben Holzgebäuden freigelegt. Dieser Fund gab erstmals einen klaren Einblick in die innere Organisation der Burg während ihrer aktiven Zeit.
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