Mount Nokogiri, Berggipfel in Kyonan, Japan.
Mount Nokogiri ist ein Gipfel aus Tuffstein in Kyonan und Futtsu, der sich 329 Meter über dem Meeresspiegel erhebt und eine schroffe Silhouette über der Bucht von Tokyo bildet. Die Abhänge sind an mehreren Stellen von senkrechten Einschnitten durchzogen, die aus der Zeit stammen, als hier Stein gewonnen wurde.
Ein buddhistischer Tempelkomplex wurde hier im Jahr 725 gegründet und zog jahrhundertelang Pilger und Mönche an, die Statuen und Schnitzereien hinterließen. Während der Edo‑Zeit wurde der Berg zu einem wichtigen Steinbruch, der Material für Bauten in der wachsenden Hauptstadt lieferte.
Der Name dieses Berges bedeutet Säge und leitet sich von der gezackten Form des Kamms ab, die von weit entfernt sichtbar wird. Steinmetze haben über Jahrhunderte hinweg die Felsflanken bearbeitet und dadurch eine zerklüftete Landschaft hinterlassen, die heute zwischen den Wäldern und buddhistischen Figuren zu sehen ist.
Wanderwege führen vom Hafen Hama‑kanaya hinauf, oder man nimmt die Seilbahn, die in wenigen Minuten den Höhenunterschied überwindet. Die Wege sind meist gut gepflegt, können aber an steilen Abschnitten und bei Nässe rutschig werden, daher sind feste Schuhe empfehlenswert.
Die Aussichtsplattform Jigoku‑Nozoki ragt über eine senkrechte Klippe hinaus und gibt bei klarem Wetter den Blick frei auf die Bucht von Tokyo und bis zum Fuji. Steinschnitzer haben hier mehr als 500 buddhistische Figuren in die Felswände gemeißelt, die entlang der Wege verteilt stehen.
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