Imperial Red Cross Easter Egg, Fabergé-Ei im Cleveland Museum of Art, Vereinigte Staaten
Das Imperial Red Cross Easter Egg ist ein Fabergé-Osterei mit horizontalen Emaillebändern, die mit feinen Goldlinien eingefasst sind und charakteristische Guilloche-Muster zeigen. Jedes Band trägt weiße Email mit roten Kreuzen, die die Jahre 1914 und 1915 markieren, und misst etwa 8,6 Zentimeter in der Höhe und 6,35 Zentimeter in der Breite.
Zar Nikolaus II. beauftragte Henrik Wigström 1915 mit der Herstellung dieses Eies als Geschenk für seine Mutter, die Kaiserin Maria Feodorovna. Das Werk entstand als Anerkennung ihrer Tätigkeit im Roten Kreuz während des Ersten Weltkriegs.
Das Ei zeigt fünf oval angeordnete Miniaturporträts von Frauen der Romanov-Familie in Uniformen des Roten Kreuzes. Die Bilder dokumentieren die Beteiligung der Familie an medizinischen Hilfsorganisationen während des Ersten Weltkriegs.
Das Ei wird im Cleveland Museum of Art in Ohio ausgestellt, wo es in einer Vitrine sorgfältig geschützt ist. Das kleine, filigrane Objekt lässt sich am besten von nahe betrachten, um die feinen Details der Emaillearbeit und die Porträts im Inneren zu erkennen.
Beim Öffnen offenbart sich eine versteckte Faltkarte mit fünf ovalen Öffnungen, die mit Perlmutt gefasst sind und die Porträts rahmen. Jedes Porträt trägt auf der Rückseite das eingravierte Monogramm der dargestellten Person, was ihm eine persönliche Dimension verleiht.
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