Copenhagen Castle, Mittelalterliche Burgruine in Zentral-Kopenhagen, Dänemark
Copenhagen Castle ist eine Burgruine auf der Insel Slotsholmen, wo heute der Christiansborg-Palast an ihrer Stelle steht. Die Grundmauern und Überreste liegen unter und neben dem modernen Gebäude im Zentrum der Stadt.
König Erik von Pommern übernahm die Burg 1417 vom Bischof von Roskilde und machte sie zur Hauptresidenz der dänischen Könige. Sie verlor ihre Bedeutung, als Monarchen später zu anderen Palästen zogen und das Gebäude schließlich zu Beginn des 18. Jahrhunderts aufgegeben wurde.
Der Blaue Turm von Kopenhagens Schloss diente gleichzeitig als Befestigung und Gefängnis und zeigt, wie Burgen im Mittelalter mehrere Aufgaben erfüllten. Besucher können heute noch sehen, wie solche Bauten Macht und Kontrolle darstellten.
Der Ruinenstandort ist leicht erreichbar und liegt in der Nähe mehrerer öffentlicher Verkehrsknotenpunkte in der Innenstadt. Besucher sollten beachten, dass die Überreste heute teilweise unter dem Palast verborgen sind und nur begrenzt zugänglich sind.
Die Struktur war so massiv und schwer, dass die Fundamente im 1720er Jahren zu sinken begannen und König Friedrich IV. einen Wiederaufbau versuchte, der letztendlich scheiterte. Aus diesem Grund wurde die Burg 1731 abgerissen und an ihrer Stelle ein neuer Palast errichtet.
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