Stanley House, Geschütztes Rokoko-Gebäude in Christianshavn, Kopenhagen, Dänemark.
Das Stanley House ist ein unter Denkmalschutz stehendes Rococo-Gebäude in Christianshavn mit zwei Hauptgeschossen über einem hohen Untergeschoss und einem Mansard-Dach aus schwarzen glasierten Ziegeln. Die neun Fassadenabschnitte und die klassische Proportionierung prägen sein äußeres Erscheinungsbild.
Der Bildhauer Simon Carl Stanley errichtete dieses Haus zwischen 1755 und 1756 als Wohn- und Werkstätte für seine künstlerischen Arbeiten. Seine architektonische Bedeutung führte 1918 zur Eintragung in das Denkmälverzeichnis des Kulturstyrelsen.
Das Haus zeigt englische Gestaltungselemente durch sein dreifaches Palladio-Fenster, das sich von der damaligen dänischen Bauweise unterschied. Diese Fensterform war in Kopenhagen ungewöhnlich und prägt das Erscheinungsbild der Fassade bis heute.
Das Gebäude befindet sich an der Overgaden oven Vandet 6 in einem prägnanten Viertel mit wassergelegenen Fachwerkbauten. Die Gegend ist zu Fuß leicht zu erreichen und bietet verschiedene Aussichtspunkte auf die Fassade.
Die seitlichen Flügel wurden 1783 vom Bodenniveau auf die gleiche Höhe wie die Hauptstruktur angehoben und veränderten damit das ursprüngliche Aussehen des Hauses. Diese Veränderung ist in den verschiedenen Baustilen zwischen Haupt- und Seitenflügeln noch heute erkennbar.
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